DrehstrommotorenDrehstrommotoren : Als Drehstrommotor wird ein Elektromotor bezeichnet, der mit Dreiphasenwechselstrom betrieben wird. Eine Drehstrom-Asynchronmaschine, auch Induktionsmaschine, Asynchronmotor oder Kurzschlussläufer (engl. Squirrel Cage Motor) genannt, ist ein häufig verwendeter Elektromotor, der mit Drehstrom betrieben wird. Bei der Asynchronmaschine ist die Drehzahl des Läufers im Motorbetrieb geringer als die Drehzahl des antreibenden elektromagnetischen Drehfeldes, d. h. der Läufer rotiert asynchron zum Drehfeld. Im Generatorbetrieb rotiert der Läufer schneller als das Magnetfeld und speist so Energie in das Netz ein. Der Ständer oder Stator besteht aus dem Gehäuse, dem Ständerblechpaket und der darin eingelegten Ständerwicklung. Die Anschlüsse der drei Strangwicklungen bei Drehstrommotoren (U1-U2, V1-V2 und W1-W2) sind meist auf ein Klemmbrett herausgeführt, und zwar so, dass durch mitgelieferte, universell einsetzbare Kupferbügel die Anpassung an die gegebene Betriebsspannung vorgenommen werden kann. Drehstrom mit 230V wird beispielsweise von Frequenzumrichtern kleinerer Leistung mit einphasiger 230V-Speisung geliefert. Motoren für Drehstrom Y/? 690V/400V können bei Anschluss ohne Brücken im Motor-Klemmkasten durch eine geeignete Schützschaltung zwischen Stern- und Dreiecksbetrieb umgeschaltet werden. Ein vorübergehender Stern-Betrieb an 400V ermöglicht einen sanfteren Anlauf des Motors, da er statt mit 690V nur mit 400V betrieben wird. Nach der Hochlaufzeit wird der Motor durch Umsteuerung der Schütze auf Dreieckbetrieb umgeschaltet. Die für die Spannungsinduktion bzw. den Läuferstrom erforderliche Magnetflussänderung wird vom Ständer durch ein umlaufendes Drehfeld erzeugt. Elektrisch gesehen ist eine Asynchronmaschine ein kurzgeschlossener Drehstrom-Transformator mit Luftspalt, dessen Sekundärwicklung (der Rotor) drehbar gelagert ist. Eine Drehstrom-Synchronmaschine ist ein Elektromotor, der mit Drehstrom betrieben wird, oder ein Generator, der Drehstrom erzeugt. Sie kann aber auch zur Blindleistungskompensation verwendet werden. Die Maschine besitzt eine Außenwicklung (Statorwicklung), die ein magnetisches Drehfeld erzeugt bzw. in welcher elektrischer Strom erzeugt wird. Der Rotor (Polrad) trägt zur Felderzeugung entweder Permanentmagnete oder eine Erregerwicklung. Im zweiten Fall werden zwar Schleifkontakte notwendig, über die jedoch nur ein vergleichsweise kleiner Strom fließt und im Gegensatz zur Gleichstrommaschine nicht kommutiert wird, so dass das Bürstenfeuer mit all seinen Konsequenzen für die Lebensdauer entfällt. Bei schnelllaufenden großen Turbogeneratoren u.a. in Dampfkraftwerken sind auch schleifringlose Erregungen über Außenpol-Synchrongeneratoren und mitrotierende Gleichrichter (sog. RG-Sätze) Stand der Technik. Synchronmotoren sind permanent- oder gleichstromerregte Drehfeldmaschinen, bei denen die Drehzahl gleich der Wechselspannungsfrequenz, geteilt durch die Polpaarzahl des Rotors, ist. Über die Frequenz des zugeführten Wechselstroms ist die Drehzahl des Synchronmotors exakt und winkelgenau regelbar. Ein Winkelgeber überprüft ständig die tatsächliche Motorstellung und somit die tatsächliche Drehfrequenz. Bei starker Belastung hängt der Motor dem Soll-Phasenwinkel geringfügig hinterher. Um einen Synchronmotor stufenlos in der Drehzahl regeln zu können, muss ein Frequenzumrichter verwendet werden. Hauptanwendungen der Synchronmaschinen sind die Wechsel- und Drehstrom-Generatoren in den Kraftwerken. Mehr als 99 % der elektrischen Energieerzeugung geschieht mit Synchrongeneratoren. Auch die Lichtmaschinen in Autos sind überwiegend Synchrongeneratoren mit nachgeschaltetem Gleichrichter. Ein besonders einfacher Synchrongenerator mit Permanentpol-Erregung ist der Fahrraddynamo. Turbogeneratoren sind mit Dampfturbinen gekoppelt und meist zweipolig. Sie rotieren daher mit 3000 U/min (50 Hz) oder 3600 U/min (60 Hz) und können bis 1200 MVA gebaut werden. Vierpolige Turbogeneratoren laufen halb so schnell und können derzeit bis 1800 MVA realisiert werden. Schenkelpolmaschinen in Wasserkraftwerken haben größere Polzahlen und daher geringere Drehzahlen von etwa 60 U/min bis 750 U/min. In Pumpspeicherwerken werden die Synchronmaschinen als Motorgeneratoren sowohl im Pump- als auch im Generator-Betrieb verwendet. Man kann sich bei Betrieb am starren Netz auf ihre konstante Drehzahl verlassen. (Früher gab es elektrische Uhren mit solchen Synchronmotoren.) Synchronmaschinen werden teilweise in Bahnantrieben (z. B. beim TGV), als Generatoren in allen Größen (von einigen Watt bis zu mehreren hundert Megawatt) und industriellen Hochleistungsantrieben, vor allem für Gebläse, Verdichter und Pumpen eingesetzt. Drehstrominduktionsmotor, Ständer mit Wicklungen. Zuerst wird ein Wicklungsstrang betrachtet. Fließt ein Drehstrommotoren Wechselstrom, ensteht ein magnetisches Wechselfeld, das räumlich still steht. Durch drei Wicklungsstränge, die um 120° Drehstrommotoren versetzt und an Drehstrom angeschlossen sind, wird ein magnetisches Drehfeld erzeugt. Im Ständer eines Drehstrommotoren Drehstrommotors läuft das Drehfeld. Der Kurzschlussläufer wird zu einer Leiterschleife vereinfacht. Das Drehfeld Drehstrommotoren induziert in der Leiterschleife einen Wechselstrom , der ein Magnetfeld verursacht. Durch Aufeinanderwirken von Drehstrommotoren Ständerdrehfeld und Läuferfeld entsteht ein Drehmoment. Die Leiterschleife dreht sich, bleibt jedoch hinter der Drehzahl Drehstrommotoren des Drehfeldes zurück. Kurzschlußläufermotor nach DIN/IEC, geschlossene Ausführung, IP 54, Fußausführung B 3, Drehstrommotoren Isolierstoffklasse F, bis einschl. 3 PS in 220/380 Volt, ab 4 PS in 380/660 Volt, 50 Hz. Drehstrommotor 3000/min. kW Drehstrommotoren 5,5; PS 0,5 - 10,0 Der Drehstrom Asynchronmotor steht in seiner einfachsten Form aus dem Ständer mit seiner Drehstrommotoren dreiphasigen Wicklung. Sie erhält über ein Klemmbrett und über die erforderlichen Schalt- und Drehstrommotoren Sicherungselemente den Strom. beidseitig gelagerte Drehstrom-Läufer hat keine galvanische Verbindung mit Drehstrommotoren der Ständerwicklung ; in ihm wird nach dem transformatorischen Prinzip eine Spannung induziert, die Drehstrommotoren wiederum ein Magnetfeld aufbaut.
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